Kinderwagen Test 2015: Die besten Kinderwagen im Vergleich

Zur Ausstattung für das eigene Baby gehört auch ein passender Kinderwagen. Dabei haben Eltern eine große Auswahl unterschiedlichster Varianten für jeden Geldbeutel. Nicht nur bekannte Hersteller bieten dabei Jogger, Buggys, Kombikinderwagen oder Klassiker an. Der Kinderwagen Test 2015 stellt Ihnen viele beliebte Marken und Modelle vor. Dabei wird nicht nur auf die Vorzüge eingegangen, die Ihnen der gewünschte Buggy oder Kinderwagen bietet. Ebenso erfahren Sie, auf welche Details Sie bei der Auswahl achten müssen, um das passende Modell für Ihr Kind zu finden. So steht dem nächsten Ausflug als Familie nichts mehr im Wege.

Die besten Kinderwagen im Test

ModellHerstellerGewichtempf. max. GewichtMaße (aufgebaut)FaltmaßBesonderheitKundenbewertungTestergebnis

Bergsteiger CapriBergsteiger9 kgk.A.95x58x120 cm95x58x30 cm10-teiliges Zubehörpaket4.0 von 5 Sternen
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SpeediQuinny13 kg15 kg105x65x102 cm30.5×53.5×85.5 cmabnehmbares Sonnenverdeck4.3 von 5 Sternen
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Komplettset Coral 3 in 1Krasnal10 kgk.A.115x60x110 cm30x60x90 cmweiche Babyschale
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Safety SportiveSafety23 kg20 kg117x67x103.5 cm99x67x41.5cmsehr gute Federung3.9 von 5 Sternen
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Piko (40 versch. Farben)Akjax15 kgk.Ak.A90x62x42cmReflektoren an Reifen3.8 von 5 Sternen
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Kinderwagen Test – Welches Modell passt zu uns?

Als Eltern stellen Sie sich nicht erst bei der Geburt Ihres Kindes die Frage, welche Modelle für Sie überhaupt in Frage kommen. Dabei kommt es immer wieder zu Fehlkäufen, die Sie jedoch nach ausführlicher Information vermeiden können. So gilt es vorher unter anderem folgende Punkte abzuklären:

  • Wie lange soll der Kinderwagen genutzt werden?
  • Wo und wozu soll der Kinderwagen genutzt werden?
  • Welche Qualität bietet mir das jeweilige Modell?
  • Was sind die Besonderheiten am Wagen?
  • Wie ist die Handhabung unseres Wunschkinderwagens?
  • Passt der Kinderwagen ist Auto?
  • Liegt der Kinderwagen in unserem Budget?

Dies sind jedoch nur einige Fragen, mit denen Sie sich als junge Familie bei der Wahl des passenden Wagens beschäftigen. Hilfreich hierbei ist der Kinderwagen Test 2015, der Ihnen alle notwendigen Informationen zu den beliebtesten Modellen in allen Preisklassen bietet. Dabei werden die Modelle so gezeigt, dass Sie sich von jedem vorgestellten Buggy, Kombikinderwagen, Jogger oder Zwillingskinderwagen ein ausführliches Bild machen können – auch über die negativen Seiten.

Das Design – Zweitrangig und doch Hauptkriterium

Für die meisten jungen Eltern ist es vor allem das Design, welches die Auswahl beeinflusst. Dabei muss ein modernes Design nicht unbedingt auf ein erstklassiges Vehikel sprechen. Viele Hersteller setzen auch im aktuell auf modernes Design und so gibt es optisch ansprechende Modelle in allen Preiskategorien. Ob sie jedoch mehr als nur bloße Optik zu bieten haben, zeigt Ihnen der Kinderwagen Test 2015, der Ihnen viele Ausführungen vorstellt.

Das Radwerk und die Bremsen

Die Bereifung ist ein weiteres Kriterium, welches vor dem Kauf geklärt sein will. Denn Hartgummireifen federn deutlich weniger als Luftbereifung. Auf der anderen Seite kann ein Loch im Reifen schnell den Ausflug beenden. In Kombination mit den Reifen ist auch eine gute Federung wichtig – gerade bei Erstlings- oderKombikinderwagen, die von Geburt an verwendet werden. Zu starke Stöße stören nicht nur die Ruhe des Kindes, es kann auch die Entwicklung beeinträchtigen.

Die Größe der Räder und ob diese starr oder fest sind, muss ebenfalls berücksichtigt werden. Nicht jede Rädervariante ist für die Stadt geeignet. Umgekehrt gibt es auch solche, die auf dem Land für getrübten Fahrspaß sorgen. Die Größe ist in diesem Fall dabei ebenso entscheidend wie die Wendigkeit. Besonders in der Stadt sind Modelle mit geringem Wendekreis gefragt, was kleine, drehbare Schwenkräder ermöglichen. Diese wären jedoch auf dem Land ein klarer Nachteil, denn bereits kleine Steine können die Fahrt dann zur reinsten Holperpartie werden lassen.

Das Bremssystem ist ein weiterer Punkt, der einen guten Kinderwagen oder Buggy auszeichnet. So muss die Feststellbremse nicht nur gut greifen, sondern auch schnell erreichbar sein. Einige Hersteller bieten hier Systeme an, die mit dem Fuß bedient werden können, andere lassen sich bequem mit den Händen bedienen. Welche Technik von Ihnen bevorzugt wird, entscheiden Sie. Beachten müssen Sie jedoch, dass beim Joggen oder Inlineskates fahren sehr hohe Geschwindigkeiten erreicht werden können. Die Bremse muss dies auch aushalten!

Ergonomie liegt im Trend – Verstellbare Teile am Wagen

Längst hat auch die Ergonomie Einzug in die Welt der Kinderwägen gefunden. So profitieren nicht nur Kinder von durchdachten Sitz- und Liegeflächen. Auch Sie als Eltern kommen in den Genuss von mehr Fahrkomfort und körperlicher Entlastung während der Ausflüge. Oftmals wird bei der Entwicklung mit Spezialisten zusammengearbeitet und so neueste Erkenntnisse umgesetzt – jedoch nicht immer vorteilhaft.

Verstellbare Griffe sind nur ein Teil, das für ein besseres Fahrgefühl sorgt. Wichtig ist, dass sich die Schiebe- und Haltegriffe mehrfach positionieren lassen. So riskieren weder große noch kleine Personen Halteschäden und Verspannungen. Praktisch, jedoch oftmals ungewohnt, sind höher angebrachte Liegeflächen, die den Rücken beim Heraus- und Hineinheben des Babys entlasten sollen.

Auch für das Baby sind in vielen Modellen bereits ergonomische Teile verbaut. So gibt es speziell geformte Wannen mit besonderen Matratzen, vorgeformte Sitzflächen oder spezielle Gurtlösungen, die die Bewegungsfreiheit nicht behindern sollen. Ob diese “Vorzüge” im Einzelfall sinnvoll sind, wird ebenfalls im Kinderwagen Test erläutert. Denn nicht jede technische Neuerung muss auch für Sie und Ihr Kind optimal sein.

Die Sicherheit am Kinderwagen

Mit der wichtigste Aspekt bei der Auswahl eines passenden Kinderwagens ist die Sicherheit. Die Bremsen wurden als Auswahlkriterium bereits genannt. Doch es gibt noch viel mehr zu beachten. So muss der Randstand der Räder breit genug sein, um sicheren Stand zu garantieren. Grundsätzlich gilt, dass eine höhere Reifenanzahl auch mehr Standsicherheit bietet. Dabei müssen Jogger und Dreiradbuggys keinesfalls schlechter im Kinderwagen Test abschneiden.

Ebenso muss das Gurtsystem für die Kleinen in Augenschein genommen werden. Modelle mit Dreipunktgurt sind dabei im Test ebenso vertreten wie solche mit Fünfpunktgurt. Letzteres setzt sich jedoch immer mehr durch. Das Gurtsystem muss in jedem Fall an die Körpergröße des Kindes angepasst werden können. Bei einigen Modellen können selbst Babys in der Babywanne fixiert werden. Besonders wenn die Kleinen sich beginnen zu drehen, kann dies sinnvoll sein.

Auch der Sicherheitsbügel bei Kombikinderwagen oder Buggys sollte vorhanden sein. Allerdings gibt es auch hier große Unterschiede. Viele Hersteller bieten einen solchen Bügel nur als optionales Zubehör an. Dabei dient er dem Schutz Ihres Kindes. Nicht selten befreien sich die Sonnenscheine unter der Fahrt aus dem Gurt. Durch den Sicherheitsbügel wird Ihr Kind zusätzlich gegen Herausfallen geschützt. Nach Möglichkeit sollte dieser so konstruiert sein, dass er sich im Bedarfsfall ohne große Aktion entfernen oder öffnen lässt.

Weitere Details an einem guten Kinderwagen

Um den passenden Kinderwagen zu finden, gibt es jedoch noch weitere Details, die ein wirklich gutes Modell ausmachen. So sollte das Verdeck das Baby oder Kleinkind auch vor Sonne schützen. Ein darin enthaltenes Sichtfenster macht auch einen Kontrollblick möglich, wenn der Haltegriff entgegen der Fahrtrichtung steht. Dieses sollte jedoch mit einem Zusatz überdeckbar sein. Im Verdeck selbst ist bei einigen Modellen ein Mückenschutz integriert. Auch dies kann nützlich sein, wenn die Familie längere Zeit im Freien verbringt.

Wenn Sie mit Ihrem Baby einkaufen möchten oder generell länger auf Tour sind, macht auch ein vorhandener Korb in entsprechender Größe Sinn. Dieser sollte auch erreichbar sein, wenn Ihr Kind gerade in Liegepostion ist. Hier können nicht nur Einkäufe verstaut werden. Auch die Wickeltasche findet dort einen guten Platz und stört nicht am Haltegriff.

Mit dem Faltmaß wird im Kinderwagen Test 2015 ein weiterer Punkt angesprochen, der für Familien wichtig ist. Denn der neue Kinderwagen soll schließlich auch ins Auto passen. Selbst scheinbar große Modelle lassen sich oft zu kleinen Paketen zusammenklappen, die auch in Kleinwagen platz finden. Andere Varianten wiederum benötigen extra viel Platz, da der Kinderwagen erst zerlegt werden muss. Bereits abnehmbare Reifen können das Platzproblem im Wagen jedoch bereits lösen.

Auch ein vorhandener Adapter, der die Nutzung der Babyschale ermöglicht, bringt enorme Vorteile. Allerdings ist diese Schlaf- und Verweilposition gerade für Säuglinge kein Dauerzustand und sollte nur ab und an zum Einsatz kommen. Gesünder für den Rücken ist eine waagrechte Liegeposition, um den Rücken Ihres Babys zu entlasten.

Zubehör für den Alltag

Beinahe alle Hersteller von Kinderwagen bieten optional erhältliches Zubehör für jedes einzelne Modell an. So sind neben Sonnenschirmen auch spezielle Sonnensegel als zusätzlicher Sonnenschutz erhältlich. Ebenso gibt es Regenverdecke, die das Kind vor Nässe schützen.

Ist einmal die Luft aus dem Reifen, gibt es Flicksets oder Luftpumpen. Im Bedarfsfall kann auch das ganze Rad als Ersatz zugekauft werden. Seitliche Zusatztaschen bieten mehr Stauraum und können ebenfalls bei einigen Modellen als Zubehör erworben werden.

Wichtig bei der Wahl des Zubehörs ist die Frage, ob Ihnen diese den Alltag und die Handhabung mit dem Kinderwagen erleichtern und wirklich notwendig sind. Beachten Sie dabei auch Ihr Budget. Es gibt auch günstige Universal-Zubehörartikel, die erheblich günstiger sind als als Originalteile und den gleichen Zweck erfüllen.

Für die erste Zeit – klassische Kinderwagen

Möchten Sie am Anfang nicht gleich viel Geld für einen Kinderwagen ausgeben, eignet sich ein klassischer Kinderwagen, in dem das Baby in der ersten Zeit liegt. Wichtig dabei ist eine feste Schale, um das Kindentsprechend zu schützen. Viele Hersteller bieten die passende Matratze zur Schale, damit der Sonnenschein auch optimal gebettet ist. Praktisch sind hier Modelle, die die Nutzung der Autoschale ermöglichen. So muss der schlafende Säugling nicht geweckt werden. Mit einem ausreichend großen Verdeckt ist Ihr Baby vor Sonne, Wind und Regen geschützt. Eine gute Feststellbremse versteht sich von selbst. Wird das Kind größer, wird es Zeit für den nächsten Schritt in Punkto Fahrgelegenheit.

Der Buggy für mehr Flexibilität

Ist das Kind alt genug und kann selbstständig sitzen, bietet sich ein Buggy als Transportmöglichkeit an. Besonders sollten Sie hier auf eine möglichst große Sitzfläche achten. Einige Modelle sind so schmal geschnitten, dass kein sicheres Sitzen möglich ist. Wichtig hier sind auch verstellbare Gurte, die das Aussteigen ermöglichen. Verstellbare Fußstützen geben den Kindern den nötigen Halt an den Füßen. Soll derBuggy auch für längere Fahrten genutzt werden, bietet sich eine mehrfach verstellbare Rückenlehne an, die auch entsprechend gepolstert sein sollte. Wer sowohl die Vorzüge eines herkömmlichen Kinderwagens mit einem Buggy vereint wissen will, kann auf einen Kombikinderwagen zurückgreifen.

Der Kombikinderwagen mit Sparpotential

Kombikinderwagen sind so konstruiert, dass Sie diese ab der Geburt nutzen können. Später dann kann der Kinderwagen zum Sportwagen oder Buggy umgebaut werden. Diese Modelle zählen auch 2015 zu den beliebtesten Transportmitteln für Babys und Kleinkinder, da zwar anfangs eine größere Summe investiert werden muss, jedoch kein Buggy notwendig wird. Bei dieser Variante sollten Sie darauf achten, dass alle Kriterien vom klassischen Kinderwagen als auch die des Buggys erfüllt sind.

Wenn es mehr als zwei sind – Zwillings- und Geschwisterwagen

Nicht immer kommt das Glück alleine. Bei Zwillingen gibt es ebenfalls eine große Auswahl an passenden Wagen. Dabei müssen Sie nicht auf ultrabreite Zwillingswagen mit großen Wenderadius vertrauen. Die neuesten Varianten sind kaum größer als herkömmliche Kinderwagen, Jogger oder Buggys und bieten dennoch den gleichen Komfort für Sie als Eltern und Ihren Kindern. Auch hier sind neben der passenden Bereifung eine gute Bremse, gute Liege- und Sitzflächen sowie alle anderen genannten Details wichtig, die auch einen herkömmlichen Wagen ausmachen.

Baby-Jogger – Sport und Kind verbinden

Wenn Sie der sportliche Typ sind, können Sie auf spezielle Kinderwagen zurückgreifen, mit denen Sie auch Joggen gehen können. Neben den wichtigen Punkten für einen guten Buggy und Kinderwagen ist ein besonders gutes Bremssystem wichtig. Ideal sind auch solche Varianten, die den Wagen sofort abbremsen, sollte der Lenker stolpern und die Kontrolle verlieren. Ebenfalls gibt es zusätzliche Verbindungsleinen, die das unkontrollierte Wegfahren bei höheren Geschwindigkeiten vermeiden sollen. Durch die teilweise sehr hohen Geschwindigkeiten sind besonders große Räder vorteilhaft, die auch die nötige Standsicherheit und Stabilität bieten. Als Eltern sollten Sie bei Joggern auch auf eine gute Federung achten. Diese Kinderwagen sind erst einsetzbar, wenn das Kind auch sicher sitzen kann.

Die Wahl vereinfachen

Sie sehen selbst, dass die Auswahl durch die verschiedenen Kinderwagen für Sie als Familie nicht gerade einfach ist. Dennoch können Sie sich mit dem Kinderwagen Test 2015 über verschiedene Marken und Wagenmodelle informieren, vergleichen und so eine Entscheidung treffen. Denn nichts könnte den Fahrspaß mit Ihrem Baby mehr trügen, als die falsche Wahl des Wagens. Lassen Sie sich durch verschiedene Berichte und Fakten in die richtige Richtung zu Ihrem Kinderwagen leiten!